09. April 2018 Kongresse & Firmen-Events

ifo-Studie bestätigt: Veranstaltungen sind wichtiger Wirtschaftsmotor für Düsseldorf

Auf rund 542 Millionen Euro belaufen sich die Umsätze, die Veranstaltungen von Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH Jahr für Jahr bundesweit auslösen. Zu diesem Resultat kommt das unabhängige ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. in seiner Untersuchung der wirtschaftlichen Effekte von Veranstaltungen.

Aus dem Düsseldorfer Kongress- und Eventgeschäft ergeben sich durchschnittlich steuerliche Mehreinnahmen von mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr. Darüber hinaus sichert Düsseldorf Congress Sport & Event mit seinem Veranstaltungsbetrieb 5.050 Arbeitsplätze deutschlandweit.

Die Studie bestätigt die steigende wirtschaftliche Bedeutung von Veranstaltungen in der Region. Im Vergleich zur vorangegangenen ifo-Studie 2008 ist die bundesweite Kaufkraft von Kongressveranstaltungen in Düsseldorf um rund 21 Prozent gestiegen. Jährlich geben die Teilnehmer von Kongressen und Firmenevents im Durchschnitt rund 230 Millionen Euro direkt in Düsseldorf aus. Werden noch die indirekt angestoßenen Effekte berücksichtigt, beziffern sich die veranstaltungsinduzierten Umsätze auf 369,5 Millionen Euro.

Das heißt konkret: Jeder Euro Umsatz bei Düsseldorf Congress Sport & Event generiert das 10,8-fache an Umsatz in Düsseldorf und Umgebung. Diese Umsätze sichern in der Rheinmetropole mehr als 3.800 Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Höhe von 6,2 Millionen Euro.

Insbesondere die Düsseldorfer Hotellerie profitiert von den veranstaltungsinduzierten Umsätzen. Das Veranstaltungsgeschäft generiert in der Landeshauptstadt durchschnittlich 395.000 und in der Region 20.000 Übernachtungen pro Jahr. Bei den Kongressteilnehmern machen die Ausgaben für Übernachtungen sogar ein Viertel des Gesamtbudgets aus, Tendenz steigend. Auf die Hotellerie folgen weitere Tourismus-Dienstleiter wie Gastronomie, der Einzelhandel sowie Taxi- und Busunternehmen.

Die durchschnittliche Höhe aller Ausgaben pro Kongressteilnehmer ist seit 2008 um 29 Prozent gestiegen, was unter anderem auf die kontinuierlich wachsende Internationalität der Kongressteilnehmer zurückzuführen ist. 

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